So ziehst du Pflanzen im Haus vor

How to start seeds indoors

Tomaten, Paprika, viele Blumen und Kräuter brauchen eine lange Saison. Säst du sie im Spätwinter im Haus aus, sind sie kräftige Jungpflanzen, sobald es draußen warm genug ist. So geht’s.

Das brauchst du

  • das Zimmergewächshaus für die Fensterbank,
  • die Anzuchtschalen, 5 Stück,
  • Anzuchterde, die feiner und lockerer ist als normale Blumenerde,
  • Saatgut,
  • eine flache Wanne für Wasser,
  • Etiketten und einen Bleistift.

Wann aussäen?

  • Februar bis März: Tomaten, Paprika, Chilis und Auberginen.
  • März bis April: Salat, Kohl, Lauch und die meisten Sommerblumen.
  • April: Basilikum, Zucchini, Kürbis und Bohnen.

Auf der Samenpackung steht immer, wann und wie tief du säst.

Schritt 1: die Schalen füllen

Füll die Mulden der Anzuchtschale mit Anzuchterde. Drück sie leicht an, damit keine großen Luftlöcher bleiben, und streich sie glatt.

Schritt 2: von unten gießen

Stell die Schalen zehn Minuten in eine flache Wanne mit Wasser. Die Erde saugt das Wasser durch die Löcher im Boden auf. Gießt du von unten, werden die Samen nicht weggeschwemmt, und auf der Oberfläche bildet sich keine harte Kruste.

Schritt 3: säen

Leg ein oder zwei Samen in jede Mulde. Große Samen kommen etwa einen Zentimeter tief in die Erde. Sehr feine Samen wie Salat bleiben an der Oberfläche und werden nur dünn mit Erde übersiebt. Beschrifte jede Reihe mit einem Etikett. Du wirst dir nicht merken, welche Tomate welche war.

Schritt 4: abdecken und warm halten

Stell die Schalen in das Zimmergewächshaus und schließ die Haube. In der warmen, feuchten Luft keimen die Samen bis zu zwei Wochen früher. Stell es auf eine helle Fensterbank, aber nicht in die pralle Mittagssonne.

Schritt 5: Luft und Licht

Bilden sich innen an der Haube Tropfen, öffnest du die Lüftungsschieber ein wenig. Zeigen sich die ersten Keimlinge, öffnest du sie weiter. Dreh das Gewächshaus jeden Tag um eine Vierteldrehung, damit die Keimlinge gerade wachsen und sich nicht zum Licht neigen.

Schritt 6: vereinzeln

Sind in einer Mulde zwei Samen aufgegangen, schneidest du den schwächeren Keimling mit einer kleinen Schere direkt über der Erde ab. Ziehst du ihn heraus, können die Wurzeln des anderen Schaden nehmen.

Schritt 7: an draußen gewöhnen

Zwei Wochen vor dem Auspflanzen stellst du die Schalen tagsüber an einen geschützten Platz ins Freie und holst sie nachts wieder herein. Das nennt man Abhärten.

Schritt 8: auspflanzen

Bleiben die Nächte über etwa zehn Grad, pflanzt du sie aus. Drück einen Bleistift durch das Loch im Boden jeder Mulde, dann kommt die Pflanze in einem Stück heraus. Ein Hochbeet aus Zedernholz, gefüllt mit Kompost und Gartenerde, ist ein ideales Zuhause für sie.